zur Hauptnavigation springen ...
zur Such-Eingabe springen ...
Blättern:
Vom Fass Wien
Grappa: Genuss auf italienisch
20-08-2007
Trester, das sind die Schalen und Kerne der Weintrauben, die in der Weinpresse nach dem Pressen übrig bleiben, bilden die Basis für den Grappa. Der sorgfältig und kontrolliert vergorene Trester wird mit grossem Geschick von erfahrenen Brennmeistern destilliert. Bei der Reifung in Glasballons oder Holzfässern erlangt der Grappa seine Weichheit, seine Ausgewogenheit und seine Nuancenvielfalt.Grappa hat bereits eine jahrhundertelange Geschichte. Die erste Erwähnung stammt angeblich aus dem Jahr 1451, als ein Notar aus dem Piemont einem Nachfahren einen Keller samt Destillationsanlge und bereits gebranntem "grape" vermacht haben soll. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Grappa innerhalb und ausserhalb seiner Heimat Italien zu einem äusserst beliebten Destillat. Seit 1997 ist die geschützte Ursprungsbezeichnung "Grappa" Destillaten aus italienischen Trestern vorbehalten, die in Brennereien mit Sitz in Italien nach bestimmten Vorschriften produziert werden.
Bei uns erwarten Sie folgende klare bzw. holzfassgereifte Grappe:
- Grappa Valentino
klar, mild, zarter Duft, unkompliziert.
- Grappa Chardonnay
kristallklar, klassisch, dezent fruchtig, lebendig.
- Grappa Moscato
perfekt, jung, aromatisch, lässt die Herkunftstraube im Duft und im Geschmack eindeutig erkennen.
- Grappa Riserva
1,5 Jahre im Holzfass gereift, strohgelb, Anklänge von Eichenholz, Trockenfrüchte, ein Hauch von Vanille, ausgewogen und komplex.
- Grappa di Nebbiolo
3 Jahre holzfassgereift, helles strohgelb, ölig, eleganter Brand mit dezenten Holznoten, lang, fein, harmonisch.
- Grappa Ponte Vecchio
5 Jahre im Holzfass gereift, goldfarben, florale Nuancen, gleichzeitig kräftig und rund, komplex, weich, delikat.
- Grappa di Recioto Amarone
3 Jahre holzfassgereift, bernsteinfarben, opulent, Trockenfruchtakzente, ausgeprägte Holzaromatik, ausdrucksvoll, lang anhaltend.
Übrigens: Wie heisst' denn nun richtig - die Grappa oder der Grappa? Unsere Recherchen brachten kein eindeutiges Ergebnis. In schriftlichen Abhandlungen zum Thema Grappa scheinen sich viele AutorInnen zu bemühen, "die Grappa" zu schreiben, während im Gespräch eindeutig "der Grappa" überwiegt. Wir für unseren Teil schreiben wie wir reden, also heisst's bei uns "der Grappa" in Wort und Schrift, basta!
0 Kommentare
• lesen
•
neuen Kommentar schreiben



![zur�ck zur Startseite [Vom Fass Logo]](/images/Vom_Fass_Logo.gif)
![druckerfreundliche Version dieser Seite [druckerfreundliche Version dieser Seite]](/images/Red_print.gif)
![Seite in neuem Fenster öffnen [Seite in neuem Fenster öffnen]](/images/NewWin.gif)
![[Vfw Vcard]](/images/qr/vfw_vcard.png)