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Vom Fass Wien
Süß oder trocken?
Die Bezeichnungen für die Geschmacksrichtung des Weines hängen ab vom Süßegrad bzw. Restzucker des Weines, das ist jene Menge an Zucker im Wein, die nach einem natürlichen Ende der Gärung oder nach einem gezielten Abstoppen (durch Kühlung oder durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol) erhalten bleibt.Diese Bezeichnungen sind durch das Weingesetz festgelegt:
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trocken: |
Als "trocken" gelten durchgegorene Weine mit einem geringen Restzuckergehalt. In Österreich liegt der Grenzwert bei 4 Gramm pro Liter (in Deutschland: 9 Gramm pro Liter). Wenn der Säuregrad sehr gering ist, darf ein trockener Wein auch in Östereich bis zu 9 Gramm Restzucker aufweisen. |
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halbtrocken: |
Der Zuckergehalt darf nicht über 12 Gramm pro Liter liegen. Auch der Säuregehalt darf einen gewissen Grad nicht übersteigen. |
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lieblich: |
Bezeichnung für milde, angenehme Weine mit einem mittleren (12-45 Gramm) Restzuckergehalt. |
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süß: |
Ein Wein mit hohem Zuckergehalt - ab 45 Gramm - wird als süß bezeichnet. |
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